PA Sports: So könnte es zum Frieden mit KC Rebell kommen
PA Sports und KC Rebell

 

Es dürfte wohl einer der größten Beefs der letzten Jahre gewesen sein: Die jahrelange Freundschaft zwischen KC Rebell und PA Sports zerbrach in aller Öffentlichkeit, nachdem letzterer den 17-minütigen Disstrack "Guilty 400" veröffentlichte. Nun spricht PA im Interview mit Aria Nejati über KC und zeigt auf, unter welchen Umständen die beiden wieder Frieden schließen könnten.

PA Sports erklärt, wie der Beef mit KC Rebell zu Ende gehen könnte

Aria eröffnet das Thema mit einer für ihn relativ interessanten Beobachtung. Während KC Rebell – im Februar ebenfalls zu Gast in seiner Show gewesen – sagte, dass für ihn keine Rechnung mehr offen sei, würde das bei PA Sports offenbar etwas anders aussehen. Auch wenn es nicht unmöglich sei, fiele es PA schwer, seinem ehemaligen Freund die Hand zu reichen. So viel zu Arias Perspektive.

PA entgegnet, dass in der Geschichte "sehr viele Egos drumherum eine Rolle spielen" würden. Zur Veranschaulichung fängt er ein kleines Gedankenspiel an: Würden die beiden ganz alleine auf der Welt leben, so würden sie sich wahrscheinlich kurz beleidigen und gegenseitig die "Köpfe einhauen". Danach überwiege wohl aber das Positive in der gemeinsamen Vergangenheit und sie könnten sich vertragen. Die Realität sieht aber anders aus, schließlich hätten Freunde und Familie der beiden auch ihre Meinungen zu einem möglichen Friedensschluss – und die würden nicht immer positiv ausfallen.

Zwar ließe sich PA von so etwas nicht leiten, dennoch glaubt er, dass KC in dieser Hinsicht einen noch "größeren Dickkopf" als er hätte. Er selbst sei über die Jahre nämlich reflektierter geworden. Während PA also mittlerweile verstehe, dass sein damaliger Disstrack für KC ein "harter Schlag" gewesen sein muss, hat er nicht den Eindruck, dass KC andersrum reflektieren würde, wieso es überhaupt zu diesem Song gekommen sei. Letztlich seien PA ein paar Sachen passiert, die "wirklich abgef*ckt" gewesen sein sollen.

Was muss nun also passieren, damit Frieden zwischen den beiden herrscht? Laut PA sei das nur möglich, wenn beide es schaffen könnten, die Vergangenheit hinter sich zu lassen. Ohne, dass der eine vom anderen noch etwas erwartet. Es würde für ihn schlicht den Charme verlieren, wenn dabei Anforderungen im Raum stehen würden. Frieden funktioniere nur bedingungslos.

"Wir blicken auf eine Vergangenheit zurück, die schön gewesen ist und deswegen wollen wir das Hässliche aus den letzten Jahren hinter uns lassen und geben uns die Hände – so kann ein Frieden aussehen. Alles andere ist doch kacke."

Das gesamte Interview kannst du dir hier anschauen.

Im Anschluss sprechen die beiden noch über PAs Top 5 Deutschrap MCs. Auch dort kommt er nochmal auf KC Rebell zu sprechen.

Der Beef zwischen PA Sports & KC Rebell

2018 kam es nach jahrelanger Partnerschaft zwischen KC Rebell und PA Sports zu einem großen Streit, der im Disstrack "Guilty 400" gipfelte. Gut 17 Minuten Songlänge lassen eine Menge Raum für diverse Anschuldigungen – und die kamen nicht zu kurz. KC Rebell wird hier vor allem als intrigant und falsch dargestellt. Dieser reagierte seinerzeit mit einem Statement auf Instagram und ging dabei auf ein paar Teile des Songs ein.

Eine ausführliche Zusammenfassung des Beefs und des Disstracks kannst du dir hier durchlesen:

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